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Mal kucken

https://500px.com/photo/129667165

Die grösste freistehende Halle inner Schweiz ist die HB-Halle, also der Hauptbahnhof, da, wo früher die Dampflock’s bis ganz nach vorn gefahren sind, weil dort die Höhe stimmte, raucheswegen. Reisende, die aussahen, als hätten sie eben nen Waldbrand gelöscht, wirkten auch damals schon sonderbar, so mit Koffern und sonstiger Bagage. 

Jahrelang war die Halle dann nach der Dsmpf-Ära derart mit Läden und Schaltern zugebaut, dass es eher den Eindruck der unübersichtlichsten Örtlichkeit in nem Bahnhof erzeugte. Sogar ein Kino gab’s. 

Sie ist einfach sensationell, dem verkehrsreichsten Bahnhof Europa’s gebürhrend. 160 Intercity’s täglich lassen sie schnell verschwinden, aber sie schafft jedes Tohuwabohu. Trotzdem ist es eher selten, sie so anzutreffen. Wer dann sein Handy nicht einsetzt, dem kann  niemand mehr helfen. Und zwar nie mehr. Ganz bestimmt führen solche Mitmenschen ein Selfiestick mit sich. Denn das braucht ein jeder für all die wichtigen Momente, in die man unversehens gerät. Das ist auch der Grund, wieso ‚Selfiestick‘ nun Bestandteil der Deutschen Sprache ist. Da kann ich nur Beifall Spenden und den Zeitgeist weiterhin aufmerksam beobachten. 

Und nun muss ich schnell was Anderes denken, sonst leidet meine Sicht auf diese unsere Welt. Knips… 

Fotos, noch immer

Ich wills einfach nicht glauben, dass man ein Foto nicht von 500px importieren kann, ohne erst irgendetwas anklicken zu müssen.. 

Untitled by Beowulf Wahnfried

Muss das Ding glaub löschen… 

https://500px.com/photo/130011685

Mal n Foto

https://500px.com/photo/130011685

Ist vorläufig mal nur ein Test. 

Und meiner Meinung nach klappt gar nix. 

Bleibt also löschen… 

No Follower

Eigentlich ist das erstrebenswert. Null Folger. Also auch Null Verabtwortung. Niemand kann sich fühlen, als sei ihm etwas an die Karre gescheppert. Das ist toll. Das Beste nebenbei: Quälendes Deutsch in „Kritiken“ fällt weg oder hält sich wenigstens in Grenzen. So im Stil „Wenn Du lesen einiges Geschichtsbücher, dann Du …“. Sche-hrek-lich! Also für mich wenigstens, der ich von mir behaupte, es mit Manchem in Sachen Deutsch aufnehmen zu können. Denn die Grammatik scheint das Erste zu sein, woran geändert wird. Da hat man den Schreiberling dann am Wickel und kann wunderbar kaschieren, dass einem der Inhalt des Geschriebenen kalt lässt, weil: Nix drauskommen. Nix verstehen. Besonders im Fall eventueller Satire oder irgend Etwas mit sarkastischen Inhalt, da tun sich die Leute unheimlich schwer. Das ist so schade. Ausgerechnet auf diesem Gebiet, wo im Blätterwald nur Titanic rauscht, da sind Lesezeichen unterwegs, die  sich wenigstens noch zu Kritikerleichen hochstilisieren können, ich meine, sie könnetn es versuchen, wenn sie noch etwas Rest-Arsch vorzuweisen hätten. 

Wird fortgesetzt. Vorausgesetzt, es gibt weiterhin keine Leser. Dann dafür regelmäßig. Dafür zeichne ich mit meinem makellosen Name 
Hier isser: Beowulf Wahnfried 

Da sitz ich also nun und denke über das Leben nach. Nicht unbedingt mein Leben, aber welches andere könnte es denn schon sein? Man kennt ja niemanden besser als sich, alles Andere sind Vermutungen, die bestenfalls als Vergleich herhalten, beispielsweise. Wenn ich so darüber sinnieren,was ich heute gemacht habe, muss ich unvermittelt Vergleiche anstellen mit all jenen, die sich ihr Leben nicht so gestalten können, wie sie das gerne möchten. Ich meine jetzt nicht einmal die Schicksalsopfer, in Kriegsgebieten, oder Kranke, nein, ich denke da an ganz „normale“ Menschen, die, meiner Meinung nach, ihr Leben wesentlich interessanter gestalten könnten als sie es tun. Es gilt ja noch immer als Norm, am Morgen möglichst früh aufzustehen, um dann abends so spät es der Arbeitsvertrag erlaubt, zurückzukehren. Arbeiten nennt sich das. Man wird dafür entlöhnt, mit Geld, was als höchstes Gut gilt, das anzustreben als absolut erstrebenswert gilt. Eigentlich ist Geld die Religion, an die geglaubt wird, und die Banken sind die Tempel, in denen den Göttern gehuldigt wird. So kann es einem also leicht passieren, dass man 20 Jahre lang dieselbe Wand anschaut und dann als Anerkennung für diese bemerkenswerte Tat eine goldene Uhr ausgehändigt bekommt, manchmal im Rahmen einer kleinen, feuchtfröhlichen Mitangestellten-Party, welche ihrerseits auf ihren grossen Tag harren. Wenn ich das so bedenke, bekriecht mich das metaphysische Grauen. Der Bänke Horror. Da ist jedes Fass vorzuziehen, das leerstehenden und einem ein Dach über dem Kopf bietet. Und nun muss ich leider abklemmen, da ich nicht weiterchreibe, bevor ich nicht weiss, wie man in WordPress einen Zeilenumbruch hinkriegt. Ich schreibe auf einem Tab, mit Bluetooth Tastatur, es ist das Erste, was ich veröffentliche, darum ist es wohl angezeigt, wenn ich mich erst etwas kundig mache, wie das hier so gehandhabt wird. Ich wünsche mir, es möge nicht zu lange dauern…

Kurzmitteilung

Nachdem ich heute Morgen einige Geschichtsbücher gelesen habe, keimte in mir die Idee, mich mit einem Kinogang zu belohnen. Es ist ja genau das passende Wetter dafür, 25° sind angesagt, man sitzt vielleicht ganz allein im grossen Saal. Das bedeutet, keine Gerüche knackigen Popcorns, kein Rascheln irgendwelcher Bonbon-Tüten, im Sessel in der Reihe vor meiner sitzt auch kein riesenhafter Mitmensch, der darum auch nicht viel zu laut seine gescheiten Kommentare ins Ohr seines Sitznachbarn röhrt. Ja, ich liebe es, das Kino. Manchmal gehe ich sogar Nachts, wenn es rammelvoll ist, schliesslich habe ich keine übergrossen Berührungsängste. Diese habe ich zwar schon, aber die sind anderer Art… vielleicht nicht ganz so schlimm, dass ich zum Psücho muss/darf/soll. Oder ratet man mir das? Ich würde mich freuen, obwohl ich nicht versprechen kann, diesem Rat auch zu folgen. 

A propos Film: Gestern Nacht habe ich mir „Cloud Atlas“ reingezogen. Dauert schöne drei Stunden, fast wenigstens, und er hat mir gut gefallen, so gut, dass ich ihn gleich nochmals schaute. BluRay natürlich und mit einer satten 5.1 Anlage. 

Mehr gibt’s nicht für heute! Gestern habe ich das Passwort vergessen und auch, wo ich es aufgeschrieben habe. Heute fand ich es wieder und zack- schon schreibe ich. Wenn das kein erstklass-Service ist! Eigenlob duftet herrlich. Vom Film berichte ich nur, wenn ihr brav seid!

Ich hoffe, dass überall solch leckeres Wetter zu geniessen ist wie hier, in Zürich, der Stadt der Knete und des Grössenwahn’s… aber den gibt es ja überall, wenigstens ist es mir bisher so vorgekommen.

Einen Extragruss an den Alten Schwurbler. Nur schon sein Name gefällt mir so sehr, dass er in den Genuss dieses Grusses kommt! Irgendwo hab‘ ich den schon gesehen! Auf youtube? Auf G+? Ich lass meine Erinnerung in Ruhe und bereite mich geistig auf den dunklen Saal vor, wo lauter böse Männchen mit langen Spiessen warten, bis sie einem etwas zwicken und piesacken können…